05 Jan 2010 19:50

Lovink, langjähriger Netzaktivist, kritisiert die Normalität des Netzes, das nicht genutzte Potential, um mit Identität zu spielen, statt eine Netzpersönlichkeit nach Abbild der echten Person aufzubauen. Auch den schwindenden Einfluss früher Vordenker des Netzes im Zuge steigender Userzahlen und allgemeiner Vermassung beklagt Lovink, und selbst die gegenwärtige Netz-Avantgarde hält er eher für ein Marketing-Phänomen. Magazin-Artikel (Frankfurter Allgemeine) von Thomas Thiel u. Geert Lovink, 02.01.2010:

Kommentare